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Nach knapp sechsmonatiger Bauzeit konnte am 15. Juli 2006 das neu gebaute Luftrettungszentrum des ARA-Notarzthubschraubers RK1 in Fresach in Betrieb genommen werden. Der Standort, der von der ARA-Flugrettungs GmbH, Partner im TEAM DRF, betrieben und vom Kärntner Roten Kreuz mit medizinischem Personal besetzt wird, wurde auf den neuesten technischen Stand gebracht. Seit vier Jahren ist der Notarzthubschrauber RK1 bereits in Fresach stationiert, bisher lag das Mannschaftsquartier rund hundert Meter vom Hubschrauber entfernt. Nun wurde ein hoch modernes Luftrettungszentrum mit Landeplatz, Tankplatz, Hangar, Büro- sowie Sozialraeumen errichtet.

Eroeffnungsfeier

Der Neubau des ARA-Luftrettungszentrums wurde im Rahmen eines Tages der offenen Tür mit der Bevoelkerung gefeiert. Als Geschaeftsfuehrer der ARA-Flugrettungs GmbH konnte Joerg Baudach neben Helmut Nanz, dem Praesidenten der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), folgende Gaeste begruessen: Kaerntens Rot-Kreuz-Praesident Dr. Peter Ambrozy, Rot-Kreuz-Landessekretaer Werner Glantschnig, Landesrettungskommandant Georg Tazoll, Rot-Kreuz-Landeschefarzt Dr. Christian Wutti, den stellvertretenden Landesleiter der Bergrettung Othmar Striednig und den stellvertretenden Landesleiter der Wasserrettung Wolfgang Rainer. Die Segnung des neuen Luftrettungszentrums übernahm der oesterreichische Militaersuperintendent Pfarrer Sarkrausky. Der Notarzthubschrauber RK1 selbst war bei der Eröffnung des neuen ARA-Luftrettungszentrums kaum anwesend, weil er waehrenddessen zu zwei Einsaetzen gerufen wurde. Disponiert wird der Hubschrauber über die Landesleitstelle Kaernten. 2005 war RK1 insgesamt 683 Mal im Einsatz.

Informationen zur ARA-Flugrettungs GmbH

Die ARA-Flugrettungs GmbH wurde 2001 als gemeinnuetzige GmbH gegruendet und betreibt in Oesterreich professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Das Luftrettungsunternehmen mit Sitz in Klagenfurt ist Partner in der Luftrettungsallianz TEAM DRF und ein nach gueltigen Richtlinien für die Luftfahrt lizenziertes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC).

ARA-Notarzthubschrauber sind an den Luftrettungszentren Fresach/Kärnten und Reutte/Tirol stationiert. Die mit erfahrenen Piloten, Notaerzten, Notfallsanitaetern und Bergrettern besetzten Hubschrauber sind medizintechnisch voll ausgestattet und taeglich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der in Fresach stationierte ARA-Notarzthubschrauber ist mit einer Rettungswinde, der Reutter ARA-Hubschrauber mit einem hoch modernen Fixtaurettungssystem ausgeruestet. Diese Sonderausstattung ist für die Rettung von Verletzten in Bergregionen unbedingt erforderlich. Regelmaessige Rettungsuebungen, unter anderem mit der Winde und dem Fixtau, sind für die gesamte Crew, die auf den ARA-Hubschraubern taetig sind, Pflicht. Ebenso muessen sie Kurse zur Fels- und Eisrettung belegen.

Hintergrundinformationen zum TEAM DRF

Zum TEAM DRF gehoeren neben der oesterreichischen ARA-Flugrettungs GmbH die deutschen Partnerunternehmen DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), die HDM Luftrettung gGmbH, die HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co. KG und Helitalia S.p.A., das italienische Partnerunternehmen. Die TEAM DRF-Partner halten an 44 Luftrettungszentren in Deutschland, Oesterreich und Italien über 50 Hubschrauber fuer die Luftrettung bereit - an acht Standorten sogar im 24-Stunden-Flugbetrieb. Zum TEAM DRF gehoeren ausserdem drei eigene EASA Part 145-Werftbetriebe und vier Ambulanzflugzeuge. Rund 700 Notaerzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für das TEAM DRF im Einsatz. Im Jahr 2005 leistete das TEAM DRF insgesamt 34.408 Einsaetze.

Quelle: drf.de

Galerie

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