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SiteNews

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16 000-mal schnelle Hilfe aus der Luft
Ingolstadt. Gleich zwei Gründe zum Feiern haben die ADAC Luftretter in diesen Tagen: Seit 15 Jahren fliegt der am Klinikum Ingolstadt stationierte "Christoph 32"  unter der Flagge des ADAC, vor zehn Jahren ging der nach modernsten Technik-Standards ausgerüstete Hubschrauber-Hangar in Betrieb. Übernommen hat der Club die Luftrettung im Großraum Ingolstadt am 10. Juli 1991 von der Bundeswehr, die bis dahin vom wenige Kilometer entfernten Bundeswehstützpunkt Manching zu Rettungsflügen abhob. Der fliegende Wechsel fand jedoch nicht ohne Turbulenzen statt: Ursprünglich wollte der ADAC von Anfang an einen Hubschrauberhangar auf dem Klinikumsgelände errichten. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch am  Widerstand einiger Anwohner, lediglich eine provisorische Unterkunft konnten die Luftretter nutzen. Nachts musste der Hubschrauber sogar in Manching untergestellt werden. Erst nach beinahe vier Jahren konnten die Rettungs-Crews am 30. Juni 1995 den neuen Hangar auf unbewohntem Gelände in unmittelbarer Nähe zum Klinikum beziehen. Insgesamt über 16000-mal leisteten die Ingolstädter Flugretter seit Bestehen des Standorts schnelle Hilfe aus der Luft und waren Notarztzubringer sowie fliegende Intensivstation.  Luftretter steuern auf Rekordmarke zu Zum Betreiberwechsel Anfang der 90er Jahre stand der Luftrettungsstandort Ingolstadt zunächst auf der Kippe. Als neuer Stützpunkt für das nordwestliche Bayern kam Augsburg als einwohnerstärkere Stadt zunehmend ins Gespräch. Weil jedoch das Klinikum Ingolstadt als Schwerpunktkrankenhaus mit Maximalversorgung eingestuft ist (siehe auch Interview "Christoph 32 entscheidendes Bindeglied in der Rettungskette"), fiel die Entscheidung letztendlich zugunsten der Metropole im nördlichen Oberbayern. Durch den heißen Sommer hatten die Helfer in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun. Alleine in diesem Jahr hoben sie 774-mal zu Rettungsflügen ab. "Damit liegen wir deutlich über dem Durchschnitt. Rund 1100-mal werden wir jährlich alarmiert. Bleibt das Einsatzaufkommen so hoch, steuern wir auf einen neuen Rekord zu", sagt Peter Döring, Leiter der Ingolstädter ADAC Luftrettungsstation. Spitzenreiter in der Einsatzstatistik sind interne Notfälle wie Herz-, Kreislauferkrankungen, zu denen die Crews bisher 235-mal (37,7 Prozent) gerufen wurden, gefolgt von 104 Verkehrsunfällen (16,7 Prozent). Ein deutlicher Anstieg ist gerade in den letzten Wochen auch bei den Freizeitunfällen zu verzeichnen.  Neue Technik im Wettlauf gegen die Zeit Ein bayernweit neuartiges, optimiertes Verfahren zur Rettung von Ertrinkenden wenden die Luftretter seit vergangenem Jahr in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Ingolstadt an. Droht ein Mensch in einem Gewässer zu ertrinken, fliegt Christoph 32 speziell ausgebildete Feuerwehr-Taucher an die Unglücksstelle. Entscheidender Vorteil: Aus der Vogelperspektive können die Helfer das Ertrinkungsopfer deutlich schneller ausfindig machen. Der Pilot nähert sich mit der Maschine bis einen Meter über der Wasseroberfläche und hält sie auf dem Niveau gleichmäßig in der Luft. Anschließend springen die Taucher nacheinander aus dem Hubschrauber und beginnen mit der Rettungsaktion. "Zu sieben Wasserrettungseinsätzen wurden wir bisher alarmiert. Das Schöne daran: Die Rettungskette hat optimal funktioniert. Alle Helfer arbeiteten Hand und Hand. Das neue Konzept bedeutet einen enormen Gewinn im Wettlauf gegen die Zeit", so Döring.

Text, Foto und Statistik: Claudia Kronthaler, ADAC Südbayern e.V.

christoph32

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Einsatzstatistik Januar bis Juli 2006
 Gesamteinsätze  756
 Patientenversorgungen  623
 Intensivversorgungen  52
 Fehleinsätze  81

 

Anforderungsgrund
(nur Patiententransporte und versorgungen) 

Interner Notfall  235 37,7 %
Verkehrsunfall 104 16,7 %
Neurologischer Notfall 60 9,6 %
Sonstiger chirurgischer Notfall 43 6,9 %
Arbeits-, Schulunfall 39 6,3 %
Häuslicher Unfall 35 5,6 %
Freizeitunfall 33 5,3 %
Kindernotfall 30 4,8 %
Kinderunfall 21 3,4 %
Suizid 10 1,6 %
Sportunfall 8 1,3 %
Sonstige Einsätze 4 0,6 %
Keine Angaben 1 0,2 %

Galerie

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