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  • JetJournal wünscht ein friedliches 2020!

    Zum Ende des Jahres 2019 möchten wir uns bei allen Lesern bedanken. Ihr habt uns weiter Rekordzahlen beschert, so zählen wir auf http://www.jetjournal.net aktuell ca. 400 Berichte mit knapp 3 Millionen Zugriffen seit dem letzten Umzug. In der Galerie unter mehr...
  • Demnächst: Hangar 10 Fly In, Heringsdorf 2019

    Aktuell und frisch von der Bilderplatte: Fly In Hangar 10, Heringsdorf 2019. Demnaechst hier! Auch in der Luft: FW-190A mehr...
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Der Besucherpark des Münchner Flughafens ist um eine weitere Attraktion reicher geworden. Zu den drei beliebten, historischen Flugzeugen Junkers Ju 52, Douglas DC-3 und Lockheed L - 1049 G Super Constellation, die jährlich von rund 40.000 Besuchern besichtigt werden, gesellt sich ein im Wortsinn "lebenswichtiges" Kapitel deutscher Luftfahrtgeschichte. Der am Münchner Airport "gelandete" Rettungshubschrauber vom Typ MBB BO 105 wurde als erste Serienmaschine dieser Art ein wichtiger Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland. Unter dem Namen "Christoph 1" war der ADAC-Rettungshubschrauber vor 36 Jahren am Harlachinger Krankenhaus stationiert worden und startete von dort aus seine Notfalleinsätze. Dank der schnellen Hilfe aus der Luft werden jährlich Tausende von Menschenleben weltweit gerettet.

Heute wurde die BO 105 offiziell durch den Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung, Friedrich Rehkopf an Peter Trautmann, Geschäftsführer für Verkehr und Technik der Flughafen München GmbH (FMG), übergeben. Für Peter Trautmann ist der Hubschrauber im Kreis der prominenten Ausstellungsstücke aus der Luftfahrthistorie bestens platziert: "Die BO 105 ist ebenfalls ein historischer Meilenstein gewesen, denn sie steht für eine neue Qualität in der Fliegerei - dank der modernen Rettungshubschrauber kann die Luftfahrt heute in aller Welt täglich Leben retten."

Der Münchner Airport war Ende der sechziger Jahre an seinem alten Standort in München-Riem auch Schauplatz der ersten Tests, bei denen der Einsatz von Rettungshubschraubern erstmals in Deutschland erprobt wurde. Nicht zuletzt aufgrund der Erfolge dieser Testreihe wurde ab dem 1. November 1970 das sogenannte "Münchner Modell" aus der Taufe gehoben. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Einsätze der markanten, gelben ADAC-Rettungshubschrauber - ausgerüstet nach den jeweils neuesten Erkenntnissen der Notfallmedizin - zur ständigen Einrichtung.

Die BO 105, mit der damals das Zeitalter der Luftrettung in Deutschland begann, stellte auch in technologischer Hinsicht eine echte Innovation dar. Durch ihr Doppeltriebwerk und den gelenklosen Rotor-Kopf konnten Flugsicherheit und Manövrierfähigkeit erheblich verbessert werden. Auch wegen dieser fliegerischen Qualitäten eignete sich die BO 105 hervorragend für jene Rettungseinsätze, die sie dann über Jahrzehnte geflogen ist.

Heute wurde der ehemalige ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 1" - eine Maschine vom Typ MBB BO 105 - offiziell durch den Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung, Friedrich Rehkopf (links) an Peter Trautmann, Geschäftsführer für Verkehr und Technik der Flughafen München GmbH übergeben. Der vor 36 Jahren am Harlachinger Krankenhaus stationierte Hubschrauber flog insgesamt rund 20.000 Notfalleinsätze. Dank der schnellen Hilfe aus der Luft werden jährlich Zehntausende von Menschenleben gerettet.

Quelle: munich-airport.de

Foto Copyright munich-airport.de

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