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Im Mai dieses Jahres löste die ADAC-Luftrettung an der Rettungshubschrauber-Station Ludwigshafen die Bundespolizei als Betreiber ab. Die Piloten des ADAC können auf bewährte und erfahrene Partner zurückgreifen. Das DRK stellt die Rettungsassistenten, die BG Unfallklinik die Notärzte. Das Team von „Christoph 5" fliegt nun seit 100 Tagen mit einer gelben EC 135, einer der modernsten Maschine in der Helikopter-Flotte des ADAC. Die EC 135 ist schneller als ihre Vorgänger, in maximal 60 bis 90 Sekunden,   startklar. Damit hat sich die Zeit zwischen dem Eingang des Notrufes in der Leitzentrale und dem Eintreffen des Rettungsteams am Notfallort um eine Minute verkürzt. Im Schnitt vergehen 8 Minuten, bis die fliegenden Gelben Engel vor Ort sind, damit ist der Rettungshubschrauber rund acht Mal schneller als ein Rettungswagen. 

Von Januar bis Ende Juli hat „Christoph 5" bei 844 Einsätzen 751 Patienten transportiert. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es bei 842 Flügen 738 Patienten. Damit ist die Gesamteinsatzzahl nahezu gleich geblieben, die Transportquote bei den Einsätzen hat sich leicht erhöht. Im vergangenen Jahr absolvierte „Christoph 5" insgesamt 1366 Einsätze. Anders als andere Luftrettungsstationen, die hauptsächlich internistische Notfälle wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu behandeln haben, transportiert „Christoph 5" einen relativ hohen Anteil Trauma-Patienten. 

Deutschlandweit umfasst das Netz der Luftrettung 53 Hubschrauberstationen, 32 davon werden von der ADAC-Luftrettung betrieben. Träger des Luftrettungsdienstes in Ludwigshafen ist das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz. Mit „Christoph 5" werden nun alle Rettungshubschrauberstationen in Rheinland-Pfalz von der gemeinnützigen ADAC Luftrettung GmbH betrieben. Die weiteren Stationen sind Mainz, Wittlich und Koblenz. Während der WM hatte der ADAC einen Hubschrauber in Kaiserslautern stationiert.

Quelle: adac.de

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