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Die erste A380 mit Triebwerken von Engine Alliance hat am Freitag, den 25. August 2006 erfolgreich ihren Jungfernflug absolviert. Das Airbus-Flugzeug landete um 14:10 Uhr Ortszeit (12:10 GMT) nach 4 Stunden und 10 Minuten Flugzeit wieder auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac, von wo aus es um 10:00 Uhr Ortszeit (08:00 GMT) gestartet war.

Die A380 mit der Seriennummer MSN9 trägt das Kennzeichen F-WWEA und wird von vier GP7200-Triebwerken des Herstellerkonsortiums Engine Alliance angetrieben, die jeweils bis zu 81 500 lbs Schub liefern. Mit umfangreichen Flugversuchsinstrumenten und Ballast beladen erreichte das Flugzeug ein Startgewicht von 430 Tonnen.

Kapitän des Erstflugs war Experimental Test Pilot Guy Magrin, der mit Experimental Test Pilot Franck Chapman auf dem Platz des Copiloten flog. Die übrigen Besatzungsmitglieder waren Testflugingenieur Bruno Bigand und die Flugversuchsingenieure Patrick du Ché und Jean-Philippe Cottet.

Claude Lelaie, Senior Vice President und Leiter der Airbus Flight Division (Flugbetriebsbereich von Airbus), bestätigte bei einem Medien-Briefing nach dem Flug, dass das Flugverhalten des neuen Flugzeugs ganz den Erwartungen entsprochen hat: „Das Flugzeug hat sich auch in diesem Fall genauso verhalten, wie wir es vorausberechnet hatten, und die GP7200-Triebwerke haben hervorragend gearbeitet. Auch wenn noch viele weitere Tests und Optimierungsschritte vor uns liegen, gehe ich vom Erfolg der Engine Alliance-Triebwerke aus."

Während des Flugs über dem Südwesten Frankreichs wurden der Flugbereich, die Reisefluggeschwindigkeit und die Flugeigenschaften der A380 geprüft. MSN9 wird nunmehr als das fünfte und letzte Entwicklungsflugzeug in die Flotte der A380-Versuchsflugzeuge eingegliedert. Die übrigen vier Testflugzeuge, die ausnahmslos mit Trent 900-Triebwerken von Rolls Royce fliegen, haben bisher auf mehr als 575 Flügen über 1 800 Flugstunden verbucht.

Sechs A380-Kunden haben das Engine Alliance-Triebwerk GP7200 für insgesamt 82 fest bestellte Flugzeuge ausgewählt: Dies sind (in alphabetischer Reihenfolge): Air France, Emirates Airlines, FedEx, ILFC, Korean Air und UPS.

Die A380 ist für den Einsatz auf allen Flughäfen konzipiert, die auch von den größten heutigen Flugzeugen angeflogen werden, benötigt im Vergleich zu diesen jedoch kürzere Strecken für Start und Landung und entwickelt nur halb so viel Fluglärm, so dass sie strengste Lärmschutzauflagen erfüllt (etwa QC1 für die Landung und QC2 für den Start in London-Heathrow). Die Engine Alliance-Triebwerke werden die wachsende Anerkennung der A380 als leisestes Großraumflugzeug der Welt dabei noch weiter verstärken.

Die Flugzeugzelle und die Triebwerke der A380 sind die modernsten der Welt. Materialien und Systeme der jüngsten Generation sorgen für signifikante Gewichtseinsparungen und steigern gleichzeitig die Leistung und Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus zeichnet sich der Airbus-Megaliner durch das weltweit fortschrittlichste Cockpit mit entsprechend hoch entwickelter Avionik aus und bietet seinen Käufern die einzigartigen Vorteile des Airbus-Kommunalitätskonzepts mit weitreichenden betrieblichen Gemeinsamkeiten zwischen den Fly-by-Wire-Flugzeugen des Herstellers.

Airbus hat für die A380 bisher 159 Festbestellungen von insgesamt 16 Kunden verbucht. Die erste A380 mit GP7200-Triebwerken der Engine Alliance markiert dabei einen weiteren Meilenstein für ein Verkehrsflugzeug, das prädestiniert dafür ist, zum Flaggschiff der Zivilluftfahrt des 21. Jahrhunderts zu werden.

Quelle: eads.net

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