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Das Mannheimer Luftrettungszentrum der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) kooperiert ab sofort noch enger mit dem Universitätsklinikum Heidelberg. Neben dem Ärztlichen Leiter des Luftrettungszentrums sind nun sieben Fachärzte für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Heidelberg im Rahmen eines Gestellungsvertrags als Notärzte auf dem Hubschrauber „Christoph 53" tätig. Dies bringt entscheidende Vorteile für die Patienten mit sich: Die Notärzte rekrutieren sich aus der Sektion Notfallmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Sie bringen aus dem Klinikalltag eine große Erfahrung in der Notfallversorgung mit und stellen ein hohes medizinisches Qualitätsniveau sicher.

Einsatzstatistiken des Mannheimer DRF-Hubschraubers belegen, dass bei den meisten Notfällen und Intensivtransporten Heidelberg die angeflogene Zielklinik ist. Mit einer engeren Zusammenarbeit auch auf personeller Ebene erreicht die DRF eine optimale Erst- und Weiterversorgung der Patienten. Nicht zuletzt gibt der neue Vertrag der DRF auch personelle Planungssicherheit, die für eine langfristige optimale Patientenversorgung in der Region Rhein-Neckar wichtig ist.

Ab 2007 ist es geplant, im Rahmen eines Gestellungsvertrages auch Fachärzte für Anästhesiologie aus dem Universitätsklinikum Mannheim fest einzubinden. Damit wird eine weitere wichtige Klinik der Region Rhein-Neckar stärker in das integrierte Versorgungskonzept eingebunden. Die übrigen am Luftrettungszentrum Mannheim tätigen Notärzte werden als Freelancer aus weiteren Kliniken der Region kommen.

Positive Bilanz von „Christoph 53"

Seit Mitte Mai 2006 wird der Mannheimer Hubschrauber der DRF über die neue integrierte Leitstelle Rhein-Neckar alarmiert. Die Disposition aller Rettungsmittel der Region läuft über diese Leitstelle und führt zu einer effizienten Auslastung der Rettungsmittel in der gesamten Region um Mannheim und Heidelberg. Der Hubschrauber wird hier nun verstärkt auch innerstädtisch und in Stadtrandgebieten eingesetzt. Auch bei Hubschrauberanforderungen benachbarter Rettungsdienstbereiche im Odenwald, an der Bergstraße, bei Mosbach und bei Heilbronn wird „Christoph 53" über diese Rettungsleitstelle alarmiert und leistet so schnellere und qualifizierte Hilfe. Wie sinnvoll die neuen Einsatzprinzipien sind, zeigen die steigenden Einsatzzahlen des DRF-Hubschraubers. Im Oktober leistete „Christoph 53" beispielsweise 103 Einsätze, davon 77 Notfalleinsätze und 26 Intensivtransporte (im Oktober 2005 im Vergleich dazu nur 40 Einsätze).

Das Luftrettungszentrum Mannheim

Die DRF gründete das Luftrettungszentrum Mannheim am 1. Juli 1986.  Bis heute leistete „Christoph 53" rund 10.500 Einsätze. Der Hubschrauber ist täglich von 7:00 morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Versorgung von Intensivpatienten notwendig sind.

Quelle: drf.de

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