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Im Jahr 2006 wurde die Luftrettungsallianz TEAM DRF zu mehr Rettungseinsätzen gerufen als jemals zuvor. Insgesamt starteten die Luftretter zu 36.499 Einsätzen, 2091 Einsätze mehr als im Jahr 2005.

An Bord speziell ausgestatteter Hubschrauber starteten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten des TEAM DRF in Deutschland, Österreich und Italien zu insgesamt 26.549 Notfalleinsätzen. Darüber hinaus transportierten sie 9.094 Intensivpatienten schnell und schonend zwischen Kliniken und holten mit Ambulanzflugzeugen 856 Patienten aus 102 Ländern zur medizinischen Behandlung in ihre Heimat zurück.

Allein in Deutschland waren die Luftretter des TEAM DRF bei 20.016 Notfällen und 8.084 Patiententransporten im Einsatz.

Steffen Lutz, Geschäftsführer der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), sieht mehrere Gründe für das Ansteigen der Einsatzzahlen im TEAM DRF: "Das Gesundheitssystem befindet sich im Umbruch. Die Bedeutung der Luftrettung wächst, da durch Sparmaßnahmen und den Mangel an Notärzten vielerorts der Weg des Notarztes zum Patienten länger wird." Hinzu komme, dass die DRF im letzten Jahr zusätzlich den Flugbetrieb an zwei Luftrettungszentren übernommen habe, Magdeburg und Nordhausen. "Ein weiterer Faktor ist, dass Patienten immer besser am Notfallort versorgt und dann gezielt in spezialisierte Kliniken gebracht werden können", so Lutz. "Der Hubschrauber ist klar im Vorteil, wenn es darum geht, den Patienten schnell und schonend in die für ihn am besten geeignete Klinik zu transportieren, die unter Umständen weiter entfernt ist."

Effizientere Luftrettung durch Satellitentechnologie

Das TEAM DRF trägt seinen Teil dazu bei, das deutsche Gesundheitssystem zu entlasten, indem es die Luftrettung effizienter macht und somit Kosten senkt. Im Rahmen des Projektes Flight Following wird eine neue Satellitentechnologie eingeführt, die es Leitstellen erlaubt, kontinuierlich die Position und den Einsatzstatus der TEAM DRF-Hubschrauber zu verfolgen. Die Disponenten in den Leitstellen können die Hubschrauber so besser und effizienter einsetzen. Gerade in entlegenen Gebieten, wie beispielsweise den Mittelgebirgen, verbessert sich hierdurch die Notfallversorgung. Im Laufe des Jahres sollen die TEAM DRF-Hubschrauber bundesweit mit der neuen Technologie ausgestattet werden.

Kompetenz, die Leben rettet

Allein in Deutschland flogen die Besatzungen des TEAM DRF im vergangenen Jahr 1.063 Herzinfarktpatienten, bei denen nach Einschätzung der Notärzte akute Lebensgefahr bestand. Darüber hinaus behandelten die medizinischen Teams des TEAM DRF 1.874 Schlaganfallpatienten und transportierten sie auf schnellstem Wege zur Behandlung in Spezialkliniken. Bei Unfällen, ob im Haushalt, bei der Arbeit oder im Verkehr, mussten 2.707 Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen notärztlich versorgt und per Hubschrauber in geeignete Krankenhäuser transportiert werden.

Einsatzstärkster Rettungshubschrauber im deutschen TEAM DRF war „Christoph 27", der im Großraum Nürnberg zur Rettung von Notfallpatienten im Einsatz ist (1.718 Einsätze). Der bundesweit am häufigsten alarmierte TEAM DRF-Intensivtransporthubschrauber war „Christoph Sachsen-Anhalt" mit 1.027 Einsätzen. Er ist in Halle stationiert und rund um die Uhr einsatzbereit, um dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durchzuführen. Rund 15 Prozent aller Intensivtransporte im TEAM DRF werden nachts durchgeführt. Zusätzlich werden die Intensivtransporthubschrauber des TEAM DRF auch in der Notfallrettung eingesetzt. Sie sind mit ein bis zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt.

"2006 führte das TEAM DRF zahlreiche medizinische Trainings durch", erläutert Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF. Für ihn stehen hohes fachliches Können und Wissen bei der DRF und ihren Partnern an erster Stelle. "In 15 Fortbildungen arbeiteten wir zum Beispiel mit hochmodernen medizinischen Simulatorpuppen, an denen realitätsnah Notfallszenarien geübt werden können. Sehr erfreulich war, dass wir mit unseren Kooperationspartnern 2006 das erste deutsch-dänische Simulatortraining in Niebüll organisieren konnten", so Dr. Braun weiter.

Hintergrundinformationen zum TEAM DRF

An 44 Luftrettungszentren in Deutschland, Österreich und Italien halten die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) und ihre Partner im TEAM DRF über 50 Hubschrau¬ber für die Notfallrettung und für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit - an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Rund 700 Notärzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für das TEAM DRF im Einsatz.

Über die regionale Luftrettung hinaus führt die DRF weltweite Patiententransporte durch. Seit 2006 kooperiert die DRF dabei mit der LAR (Luxembourg Air Rescue). Unter dem Namen European Air Ambulance (EAA) setzen DRF und LAR sieben Ambulanzflugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein. Erfahrene Einsatzleiter in der DRF-Alarmzentrale in Filderstadt organisieren die Logistik der Einsätze. Sie sind täglich rund um die Uhr unter der Notfall-Telefonnummer 0711-701070 erreichbar.

Quelle: drf.de

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