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Nach dem Abschluss der Bauvorbereitungen startet der Flughafen Dresden in der Nacht zum Dienstag mit der eigentlichen Sanierung und Verlängerung seiner Start- und Landebahn (SLB). Gebaut wird jeweils von kurz vor Mitternacht bis 6 Uhr morgens. In dieser Zeit ruht der Flugbetrieb. Bis zu 300 Bauarbeiter, Zulieferer und Sicherheitsleute sind gleichzeitig auf der Baustelle tätig. Die verschlissene Bahn wird bis September von Grund auf erneuert und um 350 auf 2.850 Meter verlängert.

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eines der anspruchsvollsten Projekte in der Geschichte des Dresdner Airports. Während der nächtlichen Schließzeiten finden unmittelbar an der alten Bahn die Tiefbauarbeiten für die neue Piste statt. Die Bauleute heben dafür rund 800.000 m³ Erde aus. Die Schichten für den Unterbau werden dann etappenweise eingebracht – insgesamt ca. 115.000 m³ Frostschutzschicht und 36.000 m³ hydraulisch gebundene Tragschicht. Jeden Morgen muss der Flughafen wieder den Anforderungen der Luftsicherheit entsprechen, damit tagsüber geflogen werden kann.

Die neue SLB entsteht parallel zur alten Piste. Die SLB-Achse wird dabei um 70,5 m nach Nordwesten verschoben. Die neue Bahn misst in der Höhe einen Meter – allein die Betondeckschicht ist 40 cm stark. Insgesamt werden rund 90.000 m³ Beton benötigt. Die Betonierung der 60 m breiten Bahn erfolgt im Juni 2007. Dann schließt der Flughafen an vier Wochenenden. Die Reisebüros, Geschäfte und gastronomischen Einrichtungen im Terminal haben trotz der SLB-Schließung geöffnet. Die Inbetriebnahme der neuen Bahn ist für den 6. September 2007 vorgesehen. Im Anschluss wird die alte Bahn abgerissen und begrünt.

An der strategischen Ausrichtung als Mittelstrecken-Flughafen wird sich nach der Inbetriebnahme nichts ändern. Dank der verlängerten Bahn können die Ziele künftig jedoch bei allen Witterungsbedingungen ohne Zuladungsbeschränkungen und Zwischenstopp angeflogen werden.

Quelle: dresden-airport.de

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