neueste Beiträge

  • Neues russisches Kampofflugzeug auf der MAKS

    Der russische ROSTEC Konzern wird auf der MAKS 2021 einen neues russisches Kampfflugzeug präsentieren. Mit der Frage "Wanna see me

    mehr...
  • Monino 2019

    Monino 2019

    Viele einleitende Worte zur Sammlung in Monino bei Moskau muss man nicht verlieren. Es ist bekannt, dass sich hier eines

    mehr...
  • MiGs in Achtubinsk

    MiGs in Achtubinsk

    Immer wenn ein Flugzeug in die militärische Nutzung in Russland und vormals in der Sowjetunion übernommen wird, findet eine ausführliche

    mehr...
  • Aviamuseum Kurgan

    Aviamuseum Kurgan

    Im Süden Russlands, kurz vor der Grenze zu Kasachstan liegt die Stadt Kurgan. Hier, in einem Zentrum der Schwermetallindustrie gibt

    mehr...
  • Tornados und Gripen

    Tornados und Gripen

    Um deutsche Tornados zu sehen gibt es Möglichkeiten. Aber nicht mehr ganz so viele. In zwei Geschwadern stationiert siehst Du

    mehr...
  • Eine Il-18 hat überlebt!

    Eine Il-18 hat überlebt!

    Ein seltenes Bild: eine neu lackierte und äusserlich komplette Il-18D ist in eine statische Ausstellung gegangen! Damit scheint eine weitere

    mehr...
  • Savastleyka Air Museum

    Savastleyka Air Museum

    Einen seltenen Einblick in die Geschichte der sowjetischen Abfängjägergeschichte bekommt man im Savastleyka Air Museum. Kein öffentliches Museum, eine Ausstellung

    mehr...
  • Tupolew ANT-35 / PS-35

    Tupolew ANT-35 / PS-35

    Von der Tupolew ANT-35, später PS-35 genannt, existieren kaum eine Handvoll Bilder. Durch Zufall sind wir an eine kleine Serie

    mehr...
  • 1

SiteNews

  • 1

Rettungskräfte probten den Ernstfall an brennendem Flugzeug

Sirenengeheul, Blaulicht, Rauch und Feuer: Am Flughafen Dresden wurde am 16. Juni ein Flugzeugunfall simuliert. Bei der Notfallübung Lilienthal 2007 probte die Flughafen-Feuerwehr gemeinsam mit der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr Dresden, den Freiwilligen Feuerwehren aus Klotzsche, Langebrück, Weixdorf, Hellerau und Wilschdorf,  der Bundespolizei und vielen Hilfskräften den Ernstfall. Laut den Richtlinien der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO ist der Flughafen verpflichtet, in einem Abstand von höchstens zwei Jahren Notfallübungen durchzuführen.
Das Szenario: Der Pilot eines Passagierflugzeugs aus Hamburg meldet dem Dresdner Tower beim Landeanflug technische Probleme beim Ausfahren des rechten Hauptfahrwerks. Wie sich herausstellt, ist dieses Fahrwerk komplett eingefahren. Der Pilot entschließt sich zu einer Notlandung. Alarmstufe A1 (Full Emergency) wird ausgerufen.

Bei der Notlandung kommt die Dornier 328 mit 16 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern an Bord mit der rechten Tragfläche auf der Start- und Landebahn auf. Trümmer fliegen durch die Luft und zerstören den hinteren Teil des Rumpfes. Durch auslaufendes Kerosin gerät die Dornier in Brand – Alarmstufe 2 (Aircraft Accident) tritt in Kraft. Zwei schwer verletzte Passagiere können das Flugzeug nicht mehr ohne Hilfe verlassen. Andere Fluggäste befinden sich unter den Trümmerteilen. Da es bereits einen anderen großen Notfall in Dresden gibt, können nur die umliegenden Stadtteilfeuerwehren anrücken.

Die Notfallübung Lillienthal 2007 sollte die Zusammenarbeit und das richtige Handeln der Einsatzkräfte bei Versorgung und Transport der Verletzten trainieren. So kann das Risiko für Opfer und Helfer im Katastrophenfall minimiert werden. Außerdem wurden die gültigen Alarm- und Einsatzpläne überprüft sowie die Koordination der verschiedenen Fachdienste und Führungsebenen am Flughafen getestet.

Um das Unfallszenario so realistisch wie möglich zu gestalten, mimten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren die Verletzten. Das Schminken wurde vom Deutschen Roten Kreuz übernommen.

Wegen der Betonierung der neuen Start- und Landebahn ruht am gesamten Wochenende der reguläre Flugbetrieb in Dresden.

 

Quelle: Pressestelle Flughafen Dresden 

Galerie

20171122154209 277cd34e 2s
623
13.07.17
20210101210044 7330a6c4 2s
128
29.04.18
20190127182159 02369171 2s
729
07.09.18

Hier kannst Du JetJournal.net einmalig oder dauerhaft unterstützen.