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Am 1. Juli vor einem Jahr übernahm die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) am DRK-Luftrettungszentrum Nordhausen den Flugbetrieb mit einer Maschine des Typs EC 135. Steffen Lutz, Geschäftsführer der DRF, ist zufrieden mit der Bilanz der ersten zwölf Monate: "Bereits im ersten Jahr hat die Besatzung von ,Christoph 37’ rund 1.100 Einsätze geflogen und Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe gebracht. Wir sind mit dieser Einsatzentwicklung sehr zufrieden. Sie zeigt uns, dass die DRF in der Region gebraucht wird und gut in das regionale Rettungssystem eingebunden ist."

Andreas Poppe, Leiter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes in Nordhausen, schätzt die Zusammenarbeit mit der DRF: "Wir freuen uns darüber, dass die DRF hier in Nordhausen mit der EC 135 einen Rettungshubschrauber der neuesten Generation eingesetzt. Die Maschine ist leiser als andere Modelle. Sie bietet im Innenraum mehr Platz, so das eine optimale Versorgung des Patienten auch während des Fluges gewährleistet ist."

Wolfgang Danda, Leitender Pilot am Luftrettungszentrum Nordhausen, dankt dem DRK für den freundlichen Empfang und die von Beginn an sehr gute Zusammenarbeit. "Ich freue mich auf viele weitere Jahre guter Kooperation im Dienste der Luftrettung und unserer Patienten!, so Danda.

Luftrettung in Nordhausen

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte DRF-Hubschrauber wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. „Christoph 37“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und erreicht Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten. Das Team von „Christoph 37“ bilden vier erfahrene Piloten der DRF, sechs Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes und neun Notärzte des Südharz-Krankenhauses Nordhausen.

Das Einsatzgebiet von „Christoph 37“ umfasst vor allem die Landkreise Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Crew von "Christoph 37" bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Mansfelder Land und Eisenach im Einsatz. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen.

Quelle: drf.de

drf  

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