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Hongkong und Shanghai lauten die ersten Routen, die ACG Air Cargo Germany in das Flugprogramm aufnehmen wird. Deren Start ist für Anfang Oktober vorgesehen, nachdem die chinesischen Luftfahrtbehörden die Verkehrsrechte erteilt haben. „Unsere beiden Jumbo-Frachter wollen wir künftig zu etwa 70 Prozent im Linienverkehr einsetzen und dem Markt die übrigen 30 Prozent für Bedarfsflüge anbieten“, kündigt Geschäftsführer Thomas Homering an. Damit runden die Ad-hoc-Flüge das Linienprogramm ab und verzahnen sich mit den Routen. Typisches Beispiel: Gütertransporte von Deutschland per Charter nach Almaty in Kasachstan, weiter fliegt die B747-400SF als Taxiflug nach Hongkong, um von dort als Linienflug mit neuer Ladung an Bord zurück zum Flughafen Frankfurt-Hahn zu kommen. „Viele unserer künftigen interkontinentalen Flüge stellen einen Mix aus Linie und Charter dar“, erläutert der für die strategische Entwicklung der Fluggesellschaft zuständige Andrey Goryashko. Dies erhöhe die Auslastung der Fracht-Jumbos und senke das betriebswirtschaftliche Risiko.

Neben der Ankündigung künftiger Linienflüge legen Homering und Goryashko Rechenschaft über die ersten acht Wochen betrieblicher Tätigkeit der ACG Air Cargo Germany ab. Eine Zwischenbilanz, die sich wegen der steigenden Aufträge und Auslastung der Flugzeuge mit Luftfrachtsendungen sehen lassen kann. Besonders positiv: „Bis in die erste Oktoberwoche hinein sind unsere Frachter praktisch ausgebucht“, so Homering.

Seit dem Erststart der B747-400SF am 28. Juli wurden bereits über 90 Aufträge diverser Kunden abgeflogen. Die beiden Frachter – der zweite wurde erst Anfang September übernommen – waren seitdem über 400 Stunden in der Luft. Beide haben in den zurückliegenden Wochen erfolgreiche C-Checks durchlaufen und sind in einem technisch einwandfreien Zustand, betont CEO Michael Bock. Im regelmäßigen Charterdienst wurde der Umlauf – Frankfurt-Hahn – Beirut – Dubai – Frankfurt-Hahn neu aufgelegt, der dem Markt seit kurzem angeboten wird. Zudem ist es der Vertriebsmannschaft gelungen, so genannten Sea-Air-Verkehr zu akquirieren. Das sind aus Fernost stammende Sendungen, die aus Kostengründen per Schiff in die Golfstaaten gefahren werden, von wo sie per Flugzeug dann zu den Importeuren in Europa weiterbefördert werden. „Dabei haben wir festgestellt, dass die Abfertigung der Sendungen, deren Verzollung und der Weitertransport der Waren per Lkw zu den Endkunden am Flughafen Hahn ganz hervorragend klappt“, lobt Homering die Serviceleistungen des Heimatairports seiner ACG Air Cargo Germany GmbH.

Die Liste der im Charterdienst bislang angeflogenen Ziele ist lang. Sie reicht von Eriwan, Abu Dhabi, Taschkent, Karaganda, Macao bis Hongkong. Eines der Highlights war die Beförderung von 66 Reitpferden, die im Auftrag eines arabischen Kunden nach Tripolis gebracht wurden. „Das war unser erster Tiertransport überhaupt, der zur vollen Zufriedenheit unseres Auftraggebers gelaufen ist“, sagt Andrey Goryashko. Während sich dieser Auftrag schrittweise angebahnt hatte, musste ACG Air Cargo Germany eine andere Mission vor wenigen Tagen mit extrem kurzer Vorlaufzeit abwickeln: den Transport eines Flugzeugtriebwerks von Frankfurt-Hahn auf die Kanareninsel Teneriffa. „Mit diesem Einsatz sind wir unserem Anspruch, ein flexibler, zuverlässiger und innovativer Kapazitätsanbieter zu sein, gerecht geworden“, wertet GF Homering diesen Transport.

Quelle: ACG Air Cargo Germany GmbH  

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