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"Das Österreichische Bundesheer bringt die gesamte Hubschrauberflotte AB212 auf den neuesten Stand der Technik. Die Avioniksysteme werden ersetzt und die Nachtsicht- und Selbstschutzfähigkeit wird erhöht. Die AB212 Hubschrauber sind damit weitere 25 Jahre voll einsatzfähig - das entspricht etwa 100.000 Flugstunden", verkündete heute, Montag, Verteidigungsminister Norbert Darabos in der Wiener Maria Theresien Kaserne. Die Investitionshöhe beträgt etwa 63 Mio. Euro. "Diese Investition zeigt, dass Schritt für Schritt in die Ausrüstung der Truppe und damit in den Schutz der Soldatinnen und Soldaten investiert wird", so Darabos.

Die AB212 Hubschrauber sind als Rückgrat der militärischen Lufttransportkapazität eine unverzichtbare Komponente für die erfolgreiche Auftragserfüllung des Österreichischen Bundesheeres:

- Einsätze bei Lawinen-, Brand- und Hochwasserkatastrophen
- Militärische und Hilfseinsätze im Ausland (z.B. Bosnien, Kosovo)
- Truppentransport mit Anlandung oder Absetzen von Fallschirmspringern
- Außenlasttransporte (z.B. im Hochgebirge)
- Rettungs- und Bergeflüge
- Krankentransporte (mit mobiler "Intensivstation")
- Löscheinsätze mit Löschwasserbehältern am Außenlasthaken etc.

"Einsätze bei Katastrophen größeren Umfangs, wie beim Galtür-Unglück 1999, beim Hochwassereinsatz 2002 oder beim internationalen Löscheinsatz in Griechenland 2007, wären ohne die fliegenden Helfer AB212 nicht möglich gewesen", sagt der Ressortchef.

Die Modernisierung wird im Juni 2010 beginnen und innerhalb von vier Jahren abgeschlossen sein. Es werden maximal sechs Hubschrauber gleichzeitig bei der Firma Agusta nahe bei Rom, Italien, sein, so dass die Flottenfähigkeit weiterhin verfügbar bleibt. Als Bestbieter im Rahmen des Vergabeverfahrens ging die italienische Firma Agusta hervor. Mit Vertrag zwischen BMWFJ und der Firma wurde ein Gegengeschäftsvolumen von 50 % des vertragswertes auf 10 Jahre vereinbart.

Die Hubschrauberflotte AB212 besteht aus 23 Hubschrauber und 50 Piloten. Sie ist in Linz/Hörsching stationiert. Bisher wurden insgesamt 115.000 Flugstunden absolviert.

Quelle: bundesheer.at

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