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Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull hält das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) weiter in Atem. Das DLR-Forschungsflugzeug "Falcon 20E" ist am 29. April in Island, dem Ursprung des Geschehens, gelandet. Der Auftrag erfolgte durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die isländische Flugsicherungsbehörde ISAVIA (Icelandic Civil Aviation Administration) in Zusammenarbeit mit dem DLR.

"Die Bitte der isländischen Kollegen um Messflüge über Island ist ein absoluter Vertrauensbeweis in die Arbeit des DLR und deren Ergebnisse", freut sich Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "In ihrer langjährigen Geschichte hat die DLR-Falcon viele Einsätze absolviert, über Wüsten und Ozeanen, auch über dem Dschungel. Die aktuellen Flüge sind wegen ihrer besonderen Bedeutung für den Flugverkehr von großer Wichtigkeit", so Wörner weiter.

Die Falcon startete in Oberpfaffenhofen um 14.02 Uhr MESZ und ist, nach einem Tankstopp in Edinburgh, um 20.45 Uhr MESZ in Reykjavik gelandet. Die eigentliche Mission ist mit zwei Messflügen für Freitag und Samstag angesetzt. Die Rückkehr nach Oberpfaffenhofen erfolgt schließlich am Sonntag oder Montag, abhängig von der Wetterlage.

Der erneute Einsatz der Falcon dient sowohl der Lagebeurteilung in Island als auch zur Absicherung der Vorhersagen für den Luftverkehr in Deutschland und Mitteleuropa. Zudem werden damit Eingangsdaten für die Forschung gewonnen. Für die ISAVIA ist es von Interesse, zu klären, ob die derzeitigen Sperrungen des isländischen Luftraumes berechtigt sind. Die wissenschaftlichen Interessen hingegen sind vielfältig. Missionsleiter und DLR-Wissenschaftler Dr. Oliver Reitebuch hebt dabei einen Aspekt hervor: "Dieser Messflug ist etwas Besonderes, weil wir zum ersten Mal die Quellstärke des Vulkans erfassen können – also die Masse an Asche, die der Vulkan pro Tag ausspuckt. Mit den Messergebnissen über die Höhe und Breite der Vulkanwolke können die Prognosen zur Verbreitung von Aschewolken verbessert werden."

Neben Dr. Reitebuch gehören die DLR-Wissenschaftler Dr. Bernadett Weinzierl und Michael Lichtenstern, Bordmechaniker Alexander Wolf sowie die DLR-Piloten Steffen Gemsa und Roland Welser zur Besatzung der Falcon.

 

Bereits vor der Landung am 29. April 2010, um 20.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) auf dem Flughafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik hat die Falcon, das Forschungsflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Vulkanasche-Wolke beobachtet und erste Messungen durchgeführt. Am Samstag, den 1. Mai startete die Crew zu einem weiteren Messflug über Island.

Von den Färöer-Inseln kommend flog die Falcon am 29. April auf ihrer "Volcano Ash Hunter Mission" entlang der Südküste Islands in rund acht Kilometer Höhe in Ost-West-Richtung. Island war mit einer zusammenhängenden Wasserwolke bedeckt aus der die Vulkan-Wolke des Eyjafjallajökull deutlich heraus ragte. In der Nähe von Keflavik, zirka 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Reykjavik wurde zeitweise auch in niedrigen Höhen geflogen, 5,5 Kilometer, 4,2 Kilometer und zwei Kilometer, um ein Vertikalprofil der Aschekonzentration in der Atmosphäre zu erstellen.

Nach dem Aufklaren dichter Regenwolken ist die Falcon am Samstag, 1. Mai 2010, gegen 13 Uhr MESZ erneut zu einem Messflug über Island und die Vulkanfahne gestartet. Trotz leichter Bewölkung waren die Messbedingungen nahezu optimal. Die Route des Messfluges führte die Falcon direkt am Vulkan Eyjafjallajökull vorbei. In einer Entfernung von rund 200 Kilometer zum Vulkan wurde die Vulkanaschewolke in sechs Kilometern Höhe mehrfach überflogen. Beim Rückflug zeigten visuelle Beobachtungen der Crew und die Messungen, dass Kevlavik und die 70 Kilometer entfernte Hauptstadt Reykjavk auf Grund der Windrichtung aus Nordwest frei sind von Vulkanasche. Um 16.30 Uhr MESZ landete die Falcon wieder in Keflavik, dem Flughafen von Reykjavik, rund 70 Kilometer südlich der isländischen Hauptstadt. Wie nach jedem Messflug in den vergangenen Tagen erfolgte auch dann eine eingehende Untersuchung der Triebwerke. Dabei wurden keine Schäden festgestellt. Die Falcon ist damit startbereit für weitere Messungen.

Die Falcon 20E, das Forschungsflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist am 3. Mai 2010 um 15.28 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) planmäßig von ihrer "Vulcano Ash Hunter Mission" über Island zum Forschungsflughafen des DLR nach Oberpfaffenhofen zurückgekehrt. Die Falcon war am Samstag, 1. Mai 2010, vom Flughafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik aus zu einem weiteren Messflug gestartet, um die Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökull zu untersuchen. 

Quelle: dlr.de

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