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Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen Luftverwirbelungen, so genannte Wirbelschleppen. Diese können Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine Methode entwickelt, die eine Vermessung der Wirbelschleppen auch in der Luft ermöglicht. In Flugversuchen mit dem DLR-Forschungsflugzeug Falcon 20E wurde diese Methode erprobt.

Besonders für die Beurteilung von Wirbelschleppen im Reiseflug ist es wichtig, Stärke und Intensität des Wirbels sowie das dazugehörige Verhalten eines in eine Wirbelschleppe einfliegenden Flugzeugs in der Luft zu vermessen. Da der Reiseflug in Flughöhen von über 10000 Metern stattfindet, ist die sonst übliche Analyse vom Boden aus nicht möglich.

Für ihre Flugversuche durchflogen die DLR-Wissenschaftler im Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg möglichst oft und zentral die Wirbelschleppen typischer Verkehrsflugzeuge, den sogenannten Airlinern. "Das war ein sehr komplexes Unterfangen, das hohe physische Anforderungen an die Versuchsmannschaft und das Testflugzeug  stellte", berichtet Dietrich Fischenberg, Wissenschaftler im Braunschweiger DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Voraussetzung war die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten: den DLR-Instituten für Flugsystemtechnik und für Physik der Atmosphäre, der DLR-Abteilung Flugexperimente, der Deutschen Flugsicherung DFS und nicht zuletzt den Piloten, die uns das Durchfliegen und Vermessen ihrer Wirbelschleppe spontan erlaubt haben", sagt Fischenberg weiter. Ein DLR-Mitarbeiter, der während der Versuche bei der DFS saß, traf aktuell eine Auswahl von in Frage kommenden Flugzeuge im Testgebiet, und die Fluglotsen informierten den jeweiligen Piloten über die stattfindenden Versuche. Dann fragten sie für das Verfahren wichtige Flugzustandswerte ab und führten die Falcon an den Airliner heran. So war es möglich, dass am Ende 200 Einflüge in Wirbelschleppen in einem Bereich von fünf bis maximal 25 nautischen Meilen hinter den Verkehrsflugzeugen stattfanden.

Quelle: dlr.de

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