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Zwei Aufklärungsflugzeuge A-50 und vier Flugzeuge Tu-22M3 sind am Montag zur Teilnahme an der Schlussetappe der Übungen mit einem Schiffsverband der russischen Kriegsmarine im Atlantik geflogen.

Das teilte Luftwaffensprecher Oberst Alexander Drobyschewski RIA Novosti mit.

"Während der Übungen vom 28. Januar bis zum 2. Februar werden russische Flieger die Aufklärung vornehmen, Raketen- und Bombenschläge gegen Schiffsgruppen des angenommenen Gegners führen, Luftkämpfe führen sowie Sperrflüge fliegen", berichtete er.

Laut dem Sprecher werden die Fliegerkräfte in der Übungszone seit dem 28. Januar aufgestockt. Insgesamt werden bei den Übungen mehr als 40 Flugzeuge eingesetzt. Darunter die Flugzeuge Tu-160, Tu-95MS, Tu-22M3, A-50, Il-78, MiG-31 und Su-27.

"Alle Flüge der russischen Flugzeuge werden während der Übungen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln zur Nutzung des Luftraumes, ohne Grenzverletzung anderer Staaten, absolviert", betonte der Luftwaffensprecher.

Schiffe der Schwarzmeer- und der Nordflotte der Russischen Föderation führen erstmals in den letzten 15 Jahren Übungen im Atlantik durch.

Die allgemeine Führung erfolgt von Bord des schweren Flugzeugkreuzers "Admiral Kusnezow". An den Übungen beteiligen sich der Raketenkreuzer "Moskwa", Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, strategische Fliegerkräfte der Luftwaffe und Fernfliegerkräfte der Kriegsmarine.

Der Schiffsverband, bestehend aus dem Flugzeugkreuzer "Admiral Kusnezow", den großen U-Boot-Abwehrschiffen "Admiral Lewtschenko" und "Admiral Tschabanenko" sowie den Versorgungsschiffen "Sergej Ossipow", "Nikolai Tschiker" und "Iwan Bubnow", begann am 5. Dezember eine Fernfahrt in den Nordostatlantik und das Mittelmeer. Während der Fernfahrt müssen die Schiffe über 12 000 Meilen zurücklegen.

Letztmalig hatte sich eine Gruppe von Kampfschiffen 2004 in den Nordatlantik begeben. Schiffe der Nordflotte unternahmen seit 2000 keine Fahrten ins Mittelmeer.

(RIA novosti) 

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