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SiteNews

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Im Oktober sollen zwei Raketen um die Wette fliegen, um den "X Prize" für den ersten Privatflug ins All zu gewinnen. Nach dem Team von "Space Ship One" hat nun auch das kanadische Da-Vinci-Project seinen Starttermin bekannt gegeben: Am 2. Oktober soll "Wild Fire" abheben.

 

Peter Diamandis, der Gründer der "X Prize Foundation" freute sich über die Nachricht aus Toronto: "Mit zwei Teams, die innerhalb weniger Tage starten wollen, um zehn Millionen Dollar zu gewinnen, haben wir ein echtes, bemerkenswertes Rennen ins All".

Der ausgelobte "X Prize" wird dem Team ausgezahlt, daß einen Piloten und zwei Passagiere (oder den zwei Personen entsprechenden Ballast) in 100 Kilometer Höhe befördert und den Flug binnen zwei Wochen wiederholt.

Als größter Favorit gilt bisher das Team um den Burt Rutan, dessen Raketenflugzeug "Space Ship One" im Juni erstmals bis in 100 Kilometer Höhe aufgestiegen war - allerdings mit nur einem Piloten an Bord.
Die Raketenbastler des kanadischen Da-Vinci-Projects wollen dem kalifornischen Team jedoch Konkurrenz machen und planen für den 2. Oktober den ersten Start ihrer Rakete "Wild Fire". Das sind nur drei Tage nach dem Termin, an dem "Space Ship One" zum ersten Flug um die zehn Millionen Dollar abheben soll.
Den zweiten Flug hat Rutan für den 4. Oktober vorgesehen. Falls erforderlich, soll "Space Ship One" am 13. Oktober ein weiteres Mal starten.
Die Konzepte der beiden "X-Prize"-Aspiranten sind verschieden. Die kanadische Rakete "Wild Fire" soll von einem Helium-Ballon bis in 24 Kilometer Höhe getragen werden. Dann zündet das Raketentriebwerk und schießt das Gefährt bis auf die geforderten 100 Kilometer.
REUTERS
"Wild Fire": Arbeit von 600 Freiwilligen "Wild Fire" trägt wie eine klassische Weltraumrakete an der Spitze eine Kapsel, in der Pilot und Passagiere sitzen. Rakete und Kapsel kehren getrennt zur Erde zurück - an großen Fallschirmen. Die Besatzung dürfte sich also ein bißchen wie ein russisches Kosmonautenteam fühlen, deren Sojus-Kapseln schon seit Jahrzehnten auf diese Weise landen.
"Space Ship One" verfolgt das Konzept eines Raumgleiters und landet wie ein Flugzeug. Den Aufstieg bis in 100 Kilometer schafft die Fähre jedoch nicht allein. Das Trägerflugzeug "White Knight" bringt "Space Ship One" zunächst auf eine Höhe von 15 Kilometern. Anschließend wird der dreisitzige Raumgleiter ausgeklinkt und rast per Raketenantrieb an die Grenze zum Weltall.
"Wir sind sehr nah dran, unsere Mission zu erfüllen", erklärte Da-Vinci-Chef Brian Feeney, als er gestern die Rakete "Wild Fire" enthüllte. "Das Da Vinci Project steht am Scheitelpunkt zu einer neuen Ära des Weltraumtourismus."
Feeney wird die Rakete selbst steuern. Die Anfänge des kanadischen Weltraumprojekts reichen bis 1990 zurück. Vor allem durch die Arbeit von 600 Freiwilligen und die Unterstützung durch Sun Microsystems gelang der Bau eines Prototyps. Mittlerweile konnte das Team auch ein Online-Kasino als Sponsor gewinnen, so daß es am Geld nicht mangelt.
AFP
Im Huckepack: "White Knight" trägt "Space Ship One" in 15 Kilometer Höhe Rutan, der Konstrukteur von "Space Ship One", freut sich nach Angaben von BBC Online über die Konkurrenz aus dem Nachbarland. "Ich mag die Tatsache, daß es einen Wettbewerb gibt", sagte er. "Ich finde es interessant, daß die beiden Teams, die bislang am weitesten gekommen sind, den gleichen Raketentyp verwenden und beide entschieden haben, das Triebwerk erst in der Luft zu starten."
Rutan rechnet damit, daß Reisen ins All in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit 30.000 Dollar etwa so viel kosten werden, wie ein neuer Geländewagen.

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