3 items tagged "Museum"

  • JetJournal unterwegs

    Wir waren hier!

    Seit mehr als 15 Jahren sind wir in Sachen Luftfahrt, Airshows, Museen, Fotografie und nicht zuletzt Modellbau (wenn auch letzteres nicht mehr aktuell..) unterwegs und dokumentieren unsere Erlebnisse. 
    Nun könnten wir uns auch T-Shirts drucken, auf denen all diese Orte abgedruckt sind. Leider stehen wir gar nicht auf bunte T-Shirts undecided und es passt auch nicht alles drauf.

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    Auf den Reisen besuchen wir oftmals Airshows. In Deutschland gibt es davon recht wenige, aber das europäische Ausland hält auch einiges an Überrraschungen bereit.
    Sicher ist, spektakuläre Flugmanöver wird man nur dort sehen können!

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    Aber nicht nur die großen Airshows, auch kleine Flugtage oder Flugplatzfeste stehen auf unserem Terminplan. Hier sind die Wege kürzer, die benötigten Brennweiten auch. Das Salz in der Suppe: Man kann den einen oder anderen Bekannten treffen. 
    Ja, auf kleinen Flugtagen gelingen manche Fotos exclusiv, denn oftmals ist nicht die Masse an Fotografen anwesend.

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    So sieht es auf den großen europäischen Airshows aus. Viele Menschen, meist Smartphone-Kamera-bestückt, Absperrungen und einige Luftfahrzeuge. 
    Leider keine Gelegenheit, gute Fotos zu erstellen, denn auf denen sollten Zuschauer eher fehlen. Das Zielobjekt ist das Flugzeug in seiner gewohnten Umgebung, nicht inmitten von Zäunen oder Menschen.
    Auch nicht 3 km weit entfernt in der Luft!

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    Es kann klappen, auch wenn der Techniker noch im Bild ist. Wartungsarbeiten werten die Szenerie oft auf, bringen Leben ins triste Grau.
    Der einflussreichste Faktor, ob es ein Bild in die Galerien schafft, ist das Licht. Jeder fehlende Lichtstrahl reduziert das Bild in seiner Qualität. Dabei soll Sonnenlicht nicht von vorn kommen, nicht zu hart sein und eine angenehme Lichtfarbe haben. 
    Schöne Theorie, aber Wetter ist nicht beeinflussbar und wir fotografieren nicht nur morgens/abends mit der Sonne im Rücken.
    Daher entstehen auch Bilder die nicht unter optimalen Lichtbedingungen aufgenommen wurden oder doch gar gegen die Sonne fotografiert wurden. 


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    Nun, selbst bei guten Wetter- und Lichtbedingungen ist ein gutes Foto nicht garantiert.
    Es steht doch immer etwas im Weg, mal sind es Lautsprecher, mal Lampenpfosten, Antennen oder oftmals auch Köpfe. Wir testen bei Shows unterschiedliche Fotostandpunkte, daher ist ein Platz in der ersten Reihe nicht immer garantiert!
    Eines ist aber klar, wir sind keine "Spotter" und stehen auch nicht mit Leitern bepackt an Zäunen oder Absperrungen.  Schon gar nicht auf Tritten in der ersten Reihe an der Flightline. 

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    Viele Bilder entstehen mittlerweile auch in Museen. Auch hier muss man sich den Gegebenheiten vor Ort anpassen und dazu gehört unter Umständen eine Absperrung.
    Für unsere Museumsaktivitäten existiert eine eigene Karte - Klick !

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    Auch das gehört zu unseren Aktivitäten dazu, wir besuchen Treffen von historischen Militärfahrzeugen und nehmen Militärtechnik auch in unsere Galerie auf.
     

    Um Ihnen einen kurzen Überblick zu geben wo wir bereits aktiv waren, existiert diese Karte.
    Möchten Sie, dass wir Ihre veranstaltung besuchen und davon berichten? Schreiben Sie uns!

     

     (C) Jan Koennig 2014, Überarbeitet 2016

  • Polnisches Luftfahrtmuseum Krakau - Gestern und Heute

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    Tief im Südosten Polens, wir besuchen eines der größten Luftfahrtmuseen Europas. 

    Muzeum Lotnictwa Polskiego w Krakowie, mitten in der Stadt Krakau, gelegen auf Teilen des ehemaligen Flughafens Krakow-Rakowice. Aus dem Norden Deutschlands ist die Anreise nicht eben machbar. Daher wurde bei einem ersten Besuch 2004 ein Zug benutzt, der damalige Eurocity Wawel. Anfahrt aus Hamburg direkt nach Krakau. 
    Diesen Zug gibt es leider nicht mehr, so kam 2015 nur die PKW Anreise in Frage. Nicht minder interessant, denn unterwegs in Schlesien sind gute Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden!

    Es soll hier aber in erster Linie um den Vergleich 2004-2015 gehen, denn das Museum selbst wurde reichlich beschrieben und auch 2007 von Rene besucht.

    2004 konnte man noch von Geheimtip sprechen, wenig nichtpolnische Besucher verirrten sich in die kaum ausgeschilderte Ausstellung.
    Platz war reichlich vorhanden, kaum Nachbarn. Im großen Hangar ein Mix aus Weltkriegs Veteranen und polnischen Eigenentwicklungen. Daneben eine historische Halle, frisch eröffnet mit den Resten der Deutschen Luftfahrt Sammlung Berlin, einigen WK I Flugzeugen bzw. deren Rümpfe. Der Rest stand in Freien, nicht restauriert aber ordentlich erreichbar und zugänglich. 

    Bis 2015 hatte sich einiges verändert. Ein neues Hauptgebäude wurde errichtet, zu meinem Besuchszeitpunkt leider wegen Renovierung geschlossen. Schade. Westlich der WK I Halle entstanden 2 Wellblechhallen für die Ausstellung "Kalter Krieg" und als Werkstatt genutzt werden. Leider sind beide Hallen sehr unpassend und unschön. Aussen ist die Grundaufstellung weiterhin vorhanden, es sind viele Exponate dazugekommen. Fast würde ich sagen, die Menge der Flugzeuge und Hubschrauber hat sich verdoppelt. Mehr als verdoppelt hat sich die Anzahl der Bauten ringsum, das Museum ist eingebaut worden von modernen Gebäuden. Um so erstaunlicher, dass dazwischen trotzdem noch geflogen wird, einmal jährlich findet das Piknik lotniczy - eine Airshow statt.

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    Hauptgebäude und neuer Eingang

     

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    2015, Blick durch die Aussenausstellung

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    2004 war die Flugzeugmenge deutlich geringer

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    2004, Blick über die MiG-Ecke. Kaum Bebauung in der Nähe. 

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    2015, mittig die WK I Halle, rechts noch sichtbar die Blechhalle für die Ausstellung "Kalter Krieg". Die Flugzeuge im Vordergrund, u.a. Harrier, MiG-21 und Jaguar sind dort thematisch angeordnet.

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    2004 standen hier Mi-4 Hubschrauber. Auf dem Gelände der heutigen Blechhallen lagerte die Reserve des Museum, u.a. MiG-21 und Su-7.

     

    Allein die Menge der Flugzeuge und Hubschrauber ist also in den letzten 11 Jahren deutlich gewachsen. Über den Zustand der Exponate kann das leider nicht gesagt werden. Einiges wurde restauriert (Spitfire, Bf-109) einiges nur mit Farbe versehen (LIM- Versionen, Mi-4, Il-10). Der große Rest steht leider heute genauso da, wie vor 11 Jahren. Umwelteinflüsse nagen auch hier am Metall und den Plexiglasscheiben.
    Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass Luftfahrtmuseen aktuell nicht mit warmen Geldspenden versorgt werden. Lieber den 100en Cappuccino oder nach 2 Jahren endlich wieder ein neues Auto... als etwas Interesse, Zeit oder gar Geld in "altes Blech" zu stecken. In gewisser Weise ist das Krakauer Museum mit dem ehemaligen Museum in Moskau/Chodinka zu vergleichen.
    Innenstadtlage, umrahmt von neuen Häusen, immer weniger Platz. Chodinka gibt es nicht mehr. Allerdings, das Krakauer Museum ist ein staatliches Museum, keine Privatveranstaltung, wie das damalige Museum Chodinka. 

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    LIM-2, 712 rot  im Jahre 2015

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    gleiches Flugzeug, LIM-2, 712 rot im Jahre 2004.

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    Impressionen 2015 unter der Il-28 Fläche hindurch

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    F-105D "Polish Glider" vor dem Hangar, 2015

    Auffällig ist, das mittlerweile Konzepte für unterschiedliche Ausstellunsggruppen greifen. So wird das Thema 1. Weltkrieg mit den Resten der Deutschen Luftfahrt Sammlung dargestellt. Leider sind alle Ecken/Räume sehr dunkel, kaum fotografierbar.
    Gleiches gilt auch für die Motorensammlung und die Halle "Kalter Krieg".  Welcher Hintergrund verbirgt sich hier: Stromsparmodus oder alles Konzept?
    Die MiG und Su-Alley dagegen ist an gewohnter Stelle chronologisch nach Typ aufgestellt. Neu dazu gesellen sich landwirtschaftliche Flugzeuge und Passagierflugzeuge. 
    Wenn man die Suchoi´s etwas weiter auseinanderziehen würde, würde das beim Fotografieren helfen!

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    2004, gerade öffentlich zugänglich gemacht: WK I Flugzeuge mit Flatterband

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    2015 in Inselform ohne zusätzliche Beleuchtung ausgestellt, hier glüht das Blitzgerät!

    Fazit: Trotz einiger Unzulänglichkeiten ist dieses Museum ein Pflichtpunkt auf der Museum-To-Visit Liste. Vielleicht wird die eine oder andere Maschine restauriert und Depotflugzeuge ausgestellt oder gegen sinnvolle Ergänzungen getauscht.
    Natürlich ist Krakau selbst ein Besuch wert - in 10 Jahren komme ich wieder!

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    MiG-21, Su-20 und diverse LIM- Depotmaschinen, wie lange noch?

    Weitere Bilder in der Galerie, hier eine Auswahl:

    • 3305, Su-22M4
    • Zugriffe: 180
    • 905, MiG-19PM
    • Zugriffe: 191
    • 1 rot, TS-11 bisB Iskra
    • Zugriffe: 223
    • 2, PZL P-11C
    • Zugriffe: 138
    • 06, Su-7BM
    • Zugriffe: 190
    • 4242, Su-20
    • Zugriffe: 176
    • XX-730, Jaguar GR.1
    • Zugriffe: 163
    • 4115, MiG-29UB (GT)
    • Zugriffe: 164
    • 0309, WSK TS-8 Bies
    • Zugriffe: 195
    • WSK M-15 Belphegor
    • Zugriffe: 172
    • 1217, MiG-21U
    • Zugriffe: 181
    • SP-PAK, PZL M-4 Tarpan
    • Zugriffe: 144
    • S3, Il-28U
    • Zugriffe: 170
    • Halberstadt CL. II
    • Zugriffe: 145
    • Sopwith M.1 Camel
    • Zugriffe: 143
    • XG-613, De Havilland DH.112 Sea Venom
    • Zugriffe: 149

    oder Map

     

     

  • Verkehrsmuseum Dresden

    Das älteste Ausstellungsgebäude Dresdens, das Johanneum, beherbergt seit knapp 60 Jahren das Verkehrsmuseum Dresden. 
    Dort, wo in früheren Zeiten Pferde und Kutschen der Dresdener Kufürsten untergestellt wurden, zog später eine Bildersammlung, eine Porzellansammlung und nach dem Wiederaufbau in den späten 1950er Jahren das Verkehrsmuseum Dresden ein.
    Die Themen Fahrzeuge und Eisenbahn wollen hier nicht behandelt werden, dieser Bericht beleuchtet einzig die Luftfahrt. Dieser Bereich ist im 1. Stock mit Blick auf den Neumarkt untergebracht und zeigt ein Originalflugzeug, eine Super Aero-45S, einen Grade Eindecker und eine Bleriot XI Replica. 
    Gern hätte man einen Rumpf der in Dresden gebauten Baade-152 ausgestellt, dessen Dimensionen sprengen aber das Museum. 
    Der (letzte verbliebene) Rumpf liegt daher im Flughafen Dresden und kann an Tagen der offenen Tür besichtigt werden.

    Verkehrsmuseumdd 2014 06

    Blick auf das Verkehrsmuseum Dresden

    Thematisch versicht die kleine Luftfahrtausstellung daher die Geschichte der zivilen Luftfahrt abzubilden, meist mit Bildern und Grafiken.

    Ein Großteil der Exponate widmet sich aber der Dresdener Luftfahrt, speziell der in Klotzsche gebauten Il-14P und der Baade-152 sowie seiner möglichen Weiterentwicklungen. 

    Dazu werden Originalteile beider Flugzeuge sowie einige Modelle ausgestellt.

    Il14tw Dd2014 06c

    Il-14P Triebwerk mit Propeller

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    Ein originales, historisches Modell der Baade-152, so wurde dieses Flugzeug auf Messen angeboten.

    Baade152 Dd2014 2 06c

    Einige Teile der wenigen gebauten Flugzeuge sind erhalten geblieben, hier ein Kabinenfenster

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    Auch ein Fahrwerksbein mit originales Rädern und (Continental!) Reifen sowie ein Tragflächenendbehälter sind noch vorhanden. Der Behälter wurde nach der Verschrottungsaktion der Baade-152 Teile, aufgrund von entfallener Serienfertigung, als Kinderspielgerät verbaut und überlebte so. 

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    Jetzt wieder in Farben der Deutschen Lufthansa der DDR, eine Super Aero-45S. 

    Aero45 Dd2014 3 06c

    Die Kennung DM-SGE hat die falsche, ehemalige Kennung DDR/DM-VMD abgelöst

    Aero45 Dd2014 2 06c

    Offen sichtbarer Motor Walter-Minor-4-III. Die Leistung, ca. 105 PS, entspricht etwa der eines heutigen Kompaktklasse PKW. Vor 60 Jahren flog mit zwei dieser Motoren die Aero-45S ca. 1300km weit und konnte 5 Stunden in der Luft bleiben. 

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    Blick von der Empore auf die Aero-45S

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    Zum Schluss ein Blick auf einen Nachbau einer Bleriot XI.
    Leider wirkt dieses Flugzeug etwas deplatziert. Es hängt im mittleren Teil des Museums, darunter werden aktuell Sonderausstellungen aufgebaut. Ein Zusammenhang zur Luftfahrt lässt sich nicht erkennen.

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    Trotzdem lohnt ein Besuch des Verkehrtsmuseum Dresden, denn die Kosten für Eintritt sind moderat. Es sind ja weiterhin viele Ausstellungsstücke der Fahrzeugtechnik und Schienentechnik vorhanden.
    Ein Kontrast mit der neu aufgebauten historischen Bebauung des Neumarktes stellt das technische Museum auf jeden Fall dar.

     

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Galerie

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