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GSSD

  • Bilder der GSSD, 19 GwABIP Laerz

    In loser Folge wollen wir auf JetJournal.net einen Blick in die Vergangenheit werfen. In unseren Archiven befinden sich noch einige unveröffentlichte Bilder der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD). 
    Diese Bilder entstanden meist zwischen 1991 und 1994 mit analoger Fototechnik auf Diapositiv.

    Wir haben diese Bilder bewusst nicht veröffentlicht, wollen aber nun nach mehr als 20 Jahren einzelne Bilder zeigen. 
    Thematisch werden diese Fotos den Einheiten zugeordnet, später auch nach Typen.

    Den Anfang wird das 19. Garde Jagdbombergeschwader in Lärz machen, ausgerüstet mit MiG-23UB und MiG-27D. Die Bilder stammen aus dem Jahr 1993, kurz vor der Verabschiedung aus Deutschland.

    Typ                            Bordnummer              Werknummer       
    MiG-23UB 94 gelb 6902005
    MiG-23UB 95 gelb 6902017
    MiG-23UB 91 gelb 7902208
    MiG-23UB 97 gelb 9903403
    MiG-23 UB 93 gelb (?)2107
    MiG-27D 05 gelb 61912561307
    MiG-27D 29 gelb 61912556199

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    Wir erheben keinen Anspuch auf Vollständigkeit und Korrektheit. Bei Fehlern kontaktieren Sie uns bitte. 
    Alle Bilder: (C) JetJournal.net

  • Kaserne / Standort Rathenow 1999

    In den 1990er Jahren war es noch möglich, alte, aufgelassene Standorte der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) zu besuchen.
    Für mich meist nur von aussen zugänglich, übte doch der immerwährende Charme des Verbotenen und Historischen eine besondere Anziehungskraft aus. Nicht immer war ein Fotoapparat dabei.
    Für die Spätgeborenen: 1999 waren "Handys" zum Telefonieren da und Fotos wurden mit analogen Kameras gemacht, dazu musst ein Film und eine Bildentwicklung teuer bezahlt werden. Daher entstanden keine Massen an Fotos. Aber einige tauchen jetzt wieder aus meinem Archiv aus und sollten hier gern gezeigt werden.
    Ergänzungen zu Standorten, Bauten, Nutzung und heutigem Aussehen sind Willkommen!

     

    Standort Rathenow, Rudolf-Breitscheid Strasse, Waldkaserne, Fotos von 1999
    Nutzung bis 1994 u.a. durch

    • 67.Garde-Panzerregiment
    • 723. Garde-MotSchützenregiment
    • 1054. Panzerartillerieregiment
    • 110. Militärkommandantur

     

     

    Aussenansicht

    Blick von der Strasse

    Die Wache ?

    Blick in den Innenhof

    Giebel mit 2 Uhren

    Die Gebäude werden wohl aktuell nicht mehr stehen. Ein Blick auf Google Earth zeigt keine Nachnutzung.   

     

    (Quellen:
    Roter Stern über Deutschland, Chr. Links Verlag
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_sowjetischen_Milit%C3%A4rstandorte_in_Deutschland)

  • Luftfahrtechnisches Museum Rechlin

    Wer an Rechlin denkt, denkt an die Erprobungsstelle der Luftwaffe bis 1945. Danach wurde ein Teil der Flugplatzbauten von den sowjetischen Streitkräften und von der NVA nachgenutzt. Einen Flugplatz fand man nicht mehr, es wurde ausschließlich im benachbarten Lärz geflogen.

    Um aber die Erprobungsstelle und die Nutzungen nach 1945 zu dokumentieren, gründete sich in Rechlin ein Förderverein, erwarb ein Teil der ehemaligen E-Stelle Nord und eröffnete 1998 ein Museum. Seit dem hat sich viel getan. Historische Gebäude wurden entkernt, renoviert, andere Hallen abgerissen. Die U-Förmigen Garagen und Lagerhallen sind erhalten und beinhalten einen Teil der Ausstellung, der Innenhof ist nun frei. Nördlich anschließend wird eine neue Ausstellungshalle gebaut und soll 2017 eröffnet werden.

    Das Museum beleuchtet drei Zeitepochen. Die Erprobungsstelle wird ausführlich dargestellt. Originale Technik und Nachbauten von Flugzeugen, dekoriert von vielen Bildern sind zu sehen. Die Nutzung durch die GSSD und NVA zeichnet sich durch originale Flugzeuge, Hubschrauber und Schiffe aus. Natürlich ist auch einiges an Innenleben erlebbar, vom Schleudersitz bis zu den Funkgeräten der NVA. Warum? Rechlin war Nachrichtenlager der NVA, hier wurde u.a. auch die Funktechnik gelagert, repariert und endbearbeitet.

    Teil 3 des Museums ist im Entstehen, ich würde es als Aussenlager bezeichnen. Aussenlager für das Militärhistorische Museum Berlin-Gatow. Nach z.B. einer Bf-109, Fokker folgte Anfang 2017 das MiG-21 Schnittmodell aus Gatow. Durch das dortige neue Ausstellungskonzept können nicht mehr alle Exponate gezeigt werden und gehen leihweise an andere Museen. 

    Eingangsbereich mit restaurierten Garagentoren und originalem Pflaster.

    Im Vergleich zu anderen Museen ist auffällig, dass die Ausstellung sehr sauber, hell, und gepflegt wirkt. Alles ist beschriftet und bezeichnet. Audio Guide Systeme sind aber nicht vorhanden. 
    Die Preise sind moderat, Parken ist frei, ein kleines Restaurant fußläufig erreichbar.

    MiG-23ML ex. NVA 332. Nach langer Zeit unbeachtet in Peenemünde nun in Rechlin. Die Ende der 1980er Jahre noch

    moderne Maschine flog nur wenig mehr als 5 Jahre in Peenemünde.
    Lebensläufe hier

     

    Abdeckblech Schubrohr, montiert an der Su-22UM3K, ex. 119 NVA. Die Suchoi war das erste Flugzeug im Museum.

    Ebenfalls ein Detail, Fahrwerkschacht der polnischen MiG-21. Die unterschiedlichen Farbschichten sind sichtbar dunkelgrau, hellgrau, später hellgrün im Schacht und 3 Grüntöne auf der Klappe. Darunter teilweise noch ein Olivton.

    Innenbereich: Neben einer Motorensammlung auch die obligatorischen Absturzreste, Merlin Motor einer Handley Page Halifax

    Aus Berlin-Gatow angereist: Fokker D.VII Nachbau

    Auch ein (Holz)Nachbau: Fock Wulf Ta-154, die deutsche "Moskito". Aber bei weitem nicht so erfolgreich wie das Original.

    Noch ein Teilnachbau: Messerschmitt Me-262 mit Originalteilen. 

    NVA Geschichte: Funkgeräte aus dem benachbarten Lager

    Auch historisch, aber etwas älter: Teile eines Il-2 Cockpits, vergraben auf dem Platz (Lärz?) gefunden. Die Aluminiumteile sind Original. Ob das Cockpit in Teilen wieder Einzug in die Ausstellung findet?

    Aus Stade kam dieser Mi-8T, ex. 902 im Jahre 2000 nach Rechlin. Leider aktuell nicht begehbar. 

    Zweiter Hubschrauber, aktuell in der Restaurierung: Mi-2 Fotoversion ex. 328, seit 2006 in Rechlin.

    Abschließend ein Bild von 2004. Die mittige Lagerhalle kurz vor Ihrem Abriss. Hier befindet sich heute der freie Innenhof mit den ausgestellten Booten. 

    Im Vergleich zum Besuch vor 12 Jahren hat sich einiges getan. Aussen wir Innen. In hoher Geschwindigkeit geht es weiter. Wir werden das Museum "im Auge" behalten! Ein Besuch lohnt sich auch zukünftig.

     

     

    Text/Fotos: (C) Jan Könnig, Uelzen 2016/2017

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18 Mai 2024
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